2009 – Update: Nun auch in weniger deprimiert

Ich war dieses Jahr in erster Linie mit mir selbst beschäftigt, damit, mich in die Scheiß zu reiten und mit den vergeblichen Versuchen, mich wieder rauszuziehen. Die Außenwelt war quasi non-existent. Dennoch mein kleiner, deprimierter Jahresrückblick:

Damit das Jahr nicht ganz so trostlos endet, habe ich noch meine etwas weniger egozentrische Sicht der Dinge hinzugefügt.

Zugenommen oder abgenommen
Abgenommen. Wunschgewicht unterschritten. Also war ees wenigstens in einer Hinsicht ein gutes Jahr.

Haare länger oder kürzer?
Länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichgeblieben.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. Da ist auch nichts, was ich ausgeben könnte.

Der hirnrissigste Plan?
Plan? Ich habe immer noch keinen Plan.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich zieh einfach die Decke über den Kopf und tu so, als sei ich nicht da.

Der beste Sex?
Flaute. Hatte echt  andere Dinge im Kopf.

Die teuerste Anschaffung?
Öhm… hab ich vergessen…

Das leckerste Essen?
Ich wiederhole mich: Essen wird so überbewertet.

Das beeindruckenste Buch?
Juli Zeh, Schilf (ja, ist nicht aus diesem Jahr, egal.)

Der ergreifendste Film?
Ich war dieses Jahr nicht so häufig im Kino – und einen erfreifenden film habe ich nicht gesehen. Beeindruckend fand ich Watchmen, ich mochte Coraline – und im TV (DVD) hat mich der Torchwood-Fünfteiler positiv überrascht. Obwohl… doch, der war sogar ergreifend. Fand ich.

Das beste Album?
Ich bin so unkreativ – wahrscheinlich finden das wirklich alle am besten: Gossip, Music for Men.

Das schönste Konzert?
ich war nur bei Muse – ergo fand ich das auch am besten. (Btw, Undisclosed Desire ist gar kein Scheißsong. Der Song ist sogar ziemlich super.)

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Kater Nummer eins von der Tastatur zu verscheuchen.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Es war ein Scheißjahr. Punkt.
Um ehrlich zu sein: mit Katze, Kater Nr. eins und Kater Nr. zwei

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Ich möchte wirklich, absolut nicht mehr ich sein müssen.
Vorherrschendes Gefühl zu Anfang des Jahres: Läuft.
Vorherrschendes Gefühl Mitte des Jahres: Keine Lust.
Vorherrschendes Gefühl Ende des Jahres: Panik.

2009  zum ersten Mal getan?
Aufgegeben.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Nächte durchgeheult.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Meinen Kontostand (und alles, was damit zusammenhängt).
Meine Depression.
Den Nebenjob.

Das Ergebnis der Bundestagswahl (und alles, was damit zusammenhängt).
Die Schweinegrippe-Hysterie.
Das Fremdschämen beim Anblick des neuen Außenministers.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mal wieder mich selbst – davon, dass ich kein Totalversager bin. Hat nicht funktioniert.
Eine mir nahestehende Person davon, doch etwas anderes zu wählen. Hat nicht funktioniert.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hm, ich glaube, am meisten gefreut hat sich Kater Nummer eins über Kater Nummer zwei.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

2009 war mit einem Wort:
Mist.

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Eine Antwort zu “2009 – Update: Nun auch in weniger deprimiert

  1. Wie läuft 2010 so? Besseres Jahr?

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