2008

Noch so lange bis „Party“ (nein, eine wirkliche Party wird es nicht) – und wenn das hier alle machen, dann will ich auch:

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Zwei Kilo. Müssen also noch sieben runter.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Fällt bei meinen Haaren aber eh nicht so auf.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich geblieben, Gott sei Dank. Bin ja jetzt schon blinder als der letzte Maulwurf.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Bis Oktober weniger (was hätte ich aus ausgeben sollen?), danach ganz schön viel. Irgendjemand muss die deutsche Wirtschaft ja ankurbeln.

Der hirnrissigste Plan?
Plan?

Die gefährlichste Unternehmung?
„Ich geh jetzt einfach runter und geig dem dämlichen Nazi die Meinung.“ (Don´t try this at home!)

Der beste Sex?
Och joa… irgendwie habe ich es verpasst, das neugewonnene Single-Dasein auszunutzen.

Die teuerste Anschaffung?
Zusammengenommen die ganzen Zugfahrkarten für die 600 km gen Westen und zurück.
Eine Hospitanz in Hamburg.

Das leckerste Essen?
Essen wird so überbewertet.

Das beeindruckenste Buch?
Watchmen.
Gott, ich hab dieses Jahr so wenig gelesen…

Der ergreifendste Film?
„So finster die Nacht“.

Die beste CD?
CD?

Das schönste Konzert?
Ich war dieses Jahr tatsächlich auf keinem einzigen Konzert…

Die meiste Zeit verbracht mit…?
dem vergeblichen Versuch, herauszufinden, was ich hier eigentlich tue.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

total erfolgreichem Herumgeschraube und Herumkonfigurieren.

Vorherrschendes Gefühl 2008?
Was zum Henker tue ich hier eigentlich?

2008 zum ersten Mal getan?
Mich selbstständig gemacht. (Hört sich lapidar an. Die Entscheidungsfindung, wenn man es denn überhaupt so bezeichnen kann, die Vorbereitung – auch das ein Euphemismus – und die letztliche Durchführung waren aber so nervenaufreibend, so spannend und so verdammt lehrreich wie wenige andere Dinge in meinem Leben.)
Überlegt, mir einen Steuerberater zuzulegen.

2008 nach langer Zeit wieder getan?
Herumschrauben.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Nachbar unten, Nachbar oben, dieses Loch auf meinem Konto

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst davon, dass ich das schon alles schaffe, was ich da auf mich zurollen lasse.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das Herumschrauben und Herumkonfigurieren.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ich mir selbst. Nein, stimmt gar nicht, die finanzielle Grundlage kommt aus meiner Family, die wussten aber nicht, was ich damit vorhabe (und meine Oma kommt mich jetzt wahrscheinlich nie besuchen). Tyler und Donna (noch kein Foto da) ziehen, wenn alles gut geht, aber erst nächste Woche hier ein.

2008 war mit 1 Wort … ?
aufreibend.

Im Ernst, das Jahr war um so vieles interessanter und aufregender als es sich hier gerade anhört. Ich habe das Gefühl, um einiges gewachsen zu sein – wie in eigentlichen allen Jahren, in denen ich regelmäßige Anfälle von Verzweiflung und Selbstzweifeln habe. Nur zählte es diesmal mehr, da es ganz konkret um meine Existenz ging; da kein mehr oder weniger sanftes Kissen aus BaföG irgendwo wartete, da ich auch wenige Menschen um Rat fragen konnte (na gut: wollte), da ich komplett auf meine eigene Leistung angewiesen war.

2009 könnte für meinen Geschmack gerne so weitergehen. Nur vielleicht mit einem etwas geringerem Geräuschpegel aus der Wohnung über mir. Bis auf diesen kleinen Störfaktor bin ich aber an einem Punkt, an dem ich schon sehr lange nicht mehr war: zufrieden.

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