ForHer – oder: Wieviel Klischee lässt sich ertragen?

FerHer – Lifestyle für SIE.

Ich bin mal wieder (fast) sprachlos.
Man sehe sich nur mal diese tollen, „frauenkompatiblen“ Rubriken an: Roter Teppich! Beauty! Fashion! Herzklopfen! Job (okay, das fällt etwas raus), Kitchenette! (was soll das eigentlich heißen?) Mama&Co! Fernweh! Sterne! Modelcontest!
Yippieyeah!

Das wirklich erstaunliche ist es aber, dass es noch genug Frauen zu geben scheint, die sich von solchen Seiten angesprochen fühlen (sehe auch diese positive Rezension).

Nun gut, männliche User sind von der Seite immerhin nicht ausgeschlossen und überraschend zahlreich vertreten (Flirtbörse? Sind jetzt viele Soziale Netzwerke. Aber hier fallen viele Mitfreißigerinnen mit Fotos auf, die man eher bei 15jährigen MySpace-Schicksen vermuten würde… Mädels, das ist doch öffentlich! Bettina, pack die Brüste ein!).
Als allgemeines Social Network für die eher seichten Themen (und mit Rubriken wie „ELTERN&Co.“) würde ich mir das ja auch noch eingehen lassen. Aber warum werden diese leichten, irrelevanten Topics immer noch als „typisch weiblich“ angesehen?

[kleines Update]: Nach etwas längerem Durchklicken durch die auch ohne Registrierung voll sichtbaren Profile wirkt FerHer doch eher wie ein reines Dating-Portal. Da kann man sich die Alibi-Rubriken eigentlich auch sparen und das Kind gleich beim Namen nennen.

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