new ways of communicating

„Obama’s embrace of new ways of communicating – comparable to John F. Kennedy’s mastery of the relatively new medium of television – means he can bypass the traditional political media in a way no other President can have dreamt of.“ (Paul Harris, David Smith, Guardian, 16.11.)

Einerseits ist das toll, denn eine direktere Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern ist das, worauf wir (also: die meisten meiner Arbeitgeber) hinarbeiten.

Andererseits bin ich irgendwo noch Journalistin und halte den Filter der Medien, zumindest den Filter der journalistischen Berichterstattung, noch immer für notwendig, auch bei dem von Obama anscheinend geplanten sehr transparenten Ansatz, Regierungsgeschäfte zu führen – um Beziehungen und Zusammenhänge herzustellen, die Politiker selbst so nicht aufzeigen, um Aussagen zu bewerten und zu verifizieren.

Einerseits bin ich nicht so überheblich, anzunehmen, dass Menschen jemanden brauchen, der ihnen die Welt erklärt.

Andererseits will ich noch nicht so ganz glauben, dass der Journalismus als vierte Gewalt überflüssig geworden ist.

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