meine dummheit kotzt mich an

es war natürlich auch dämlich, anzunehmen, dass ich studien schreiben könnte.
warum glaube ich auch immer wieder, mir irgendetwas zutrauen zu müssen? um mir meine unfähigkeit jedes mal aufs neue zu beweisen? bin ich nicht nur strunzdumm, sondern auch überhaupt nicht lernfähig, auch nicht durch schmerzliche erfahrung?

es reicht, ich hab keinen bock mehr, mehr scheinen zu wollen, als ich bin. zurück zu den wurzeln; ich hab lang genug intellektuelle gespielt.
white trash bleibt white trash, darüber täuschen auch abitur und ach so tolles studium nicht hinweg.
ich komm nicht mehr mit, ich kann so vieles nicht, was ich können sollte, ich versteh so vieles nicht, was ich verstehen müsste…

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4 Antworten zu “meine dummheit kotzt mich an

  1. Ach, man soll sich nicht kleiner machen, als man ist sondern einfach alles so gut machen, wie man kann. Der Rest kommt von alleine. Es muss ja auch nicht sein, dass man bei jeder Sache, die man neu beginnt, sofort die Weltspitze erreichen muss.

  2. ein stiller leser

    Nanana! Jede(r) denkt so (oder so ähnlich) über sich und sein Tun.

    [Außer einigen, die werden dann Geschäftsführer von Callcentern oder SEO-Schamanen.]

    Dranbleiben, der Rest kommt von alleine.

  3. es geht gar nicht darum, mich kleinzumachen oder immer unbedingt die beste zu sein (naja gut, manchmal geht es auch darum).

    es ist nur so, dass ich die erwartungen, die an mich herangetragen werden, mittlerweile nicht mehr erfüllen kann. und dass ich in einer rolle feststecke, in der ich mich nicht wohlfühle und die nicht zu mir passt. [keine ahnung, wie ich da reingeraten bin und leider auch keine ahnung, wie ich da wieder rauskomme] dass ich mich überfordert fühle, ist da nur ein symptom.

    und rein rational weiß ich auch, dass es vielen wohl so geht – nur zeigt das ja nie jemand. gibt ja niemand zu, an sich zu zweifeln, sich klein zu fühlen oder überfordert zu sein, zumindest niemand, den ich kenne. alles vorbilder an selbstsicherheit. masken, klar, geht ja nicht anders in der leistungsgesellschaft – aber für das ständige verstecken meiner unsicherheit reichen meine schauspielerischen fähigkeiten einfach nicht aus.

  4. Dann ist die logische Folgerung doch: die schauspielerische Ader erweitern. Wenn alle das Spiel so spielen, dann darfst – und solltest! – Du das auch.

    Sprich bescheiden zu bescheidenen und stolz zu stolzen Leuten, aber klar und wahr zu beiden … oder so ähnlich.
    Und zu Arschlöchern dann am besten also arrogant 😉

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