Was vom Tage übrig blieb, 24/07 – Selbstreferentielles

– Es hat sich eine seltene Phase der Zufriedenheit eingestellt. Obwohl ich immer noch nicht weiß, was ich ab dem 1. Oktober eigentlich tun werde, bin ich seltsam ruhig – unkonzentriert wie immer, aber ruhig. Der Nazi-Nachbar ist der Wohung verwiesen worden, die gesamte Athmosphäre im Haus hat sich spürbar verbessert, der Job verläuft gerade sehr angenehm (mir fällt kein besseres Wort ein, aber es passt. Egal, was ich manchmal so bei Twitter schreibe – das sind nur temporäre Aussetzer.) Und die Sonne scheint heute auch wieder.

– Jetzt kommt die Einschränkung zu oben gesagtem: Wenn man keine Probleme hat, sucht man sich welche. Zufrieden bin ich, solange ich den Spiegel verhänge und die Waage meide. Nach mehr als einer Woche ohne Sport und essen ohne Ende ähnele ich äußerlich im Moment frappierend dem Twitter-Failwhale.

– Wie geht man eigentlich mit Menschen um, die man eigentlich sympathisch findet, sehr sogar, die aber so anstrengend sind, dass man ihnen nach zehn Minuten gemeinsam verbrachter Zeit am liebsten an die Gurgel gehen möchte?

– Manche Menschen bringen das Schlechteste in mir zum Vorschein – das verstockte, bockige, provozierende, hysterische, komplett verplante kleine Mädchen. Wenige Menschen locken das Beste raus – was das jetzt genau ist, möchte ich selbst nicht beurteilen; jedenfalls schaffen es einige Personen, dass ich mich in ihrer Gegenwart selbst viel mehr mag. Und ich weiß einfach nicht, woran das liegt.

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