No Country For Fat Chicks

Radar online listet unter dem genialen Titel „No Country For Fat Chicks“ die frauenverachtensten Filme dieses jungen Jahrtausends auf. Außer Sin City, dem unsäglichen Bridget Jones Diary und Was Frauen Wollen habe ich keinen davon vollständig gesehen. Mona Lisas Smile habe ich mal angefangen, aber ich ertrage Julia Roberts nicht. Ja, Mona Lisas Smile steht auf dieser Liste. Zurecht, wie ich finde. Das will ein Frauenfilm sein, ist aber so erstarrt in überkommenen Vorurteilen und Klischees, dass er einfach… nun ja, unterträglich ist.

Über Was Frauen Wollen muss man nicht ernsthaft diskutieren, Sin City, okay, eine Frank-Miller-Verfilmung, noch dazu von Roberto Rodriguez, wenn ich diesen Film gucke, WILL ich doch puren Chauvinismus, Machismo und die Verherrlichung sinnloser Gewalt.

Auf der Liste stehen mit Bridget Jones und The Devil Wears Prada auch mindestens zwei Filme, die von Frauen geschriebene Romane adaptieren (wahrscheinlich sind noch mehr dabei). Ein wenig bestätigt das mein Vorurteil, dass nichts frauenverachtender ist als so genannte Frauenliteratur.

via Genderblog

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Eine Antwort zu “No Country For Fat Chicks

  1. The Devil Wears Prada fand ich nicht so schlimm. Aber was Sin City angeht: Ja, da weiß man doch schon vorher, was man kriegen wird.

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