gnarv, gnarv

hätte ein gewisser großkonzern in einer gewissen kleinen ruhrgebietsstadt damals ein bisschen eher zugesagt, dann hätte ich jetzt viel mehr geld bei, na ja, wahrscheinlich immer noch genausoviel arbeit. oder mehr. aber.. ich weiß auch nicht, dass ist nicht „ich will nicht mehr“, das ist ein „leck mich doch“. ich will schon, jede menge. zwar red ich mir selbst gern man ein, dass mich vieles ja eh nicht interessiert, nur glauben kann ich das dann nicht. aber ich will mir nicht implizieren lassen, scheiß arbeit abzuliefern. ich kenn meine schwachpunkte, sprachgefühl, ausdruck (und so krams) gehören definitv nicht dazu (blogs zählen nicht!). kritik nur, wenn man´s besser kann. und entweder klartext oder lassen. im moment lieber lassen, weil ich bin annoyed as hell!

update:

mal ne präsizierung: generell mag ich, was ich tue. ich mag nur keine journalisten. klingt paradox, ist aber eine erschreckende erkenntnis: ich habe noch keinen hauptberuflichen journalisten kennengelernt, der mir persönlich sympatisch gewesen wäre. freie mitarbeiter und studenten sind von dieser beurteilung ausgenommen. das liegt an dieser arroganz, mit jedem bericht dem dümmsten anzunehmendem leser die welt erklären zu müssen – und damit naturgemäß alle leser, die auch nur einen hauch intelligenter sind als der dümmste anzunehmende leser, zu unterschätzen und zu unterfordern. und an der arroganz, sich selbst für so viel besser, klüger, schöner zu halten als den leser, denn schließlich ist es ja der journalist, der den unwissenden massen die welt erklärt. schlimmstenfalls hat man das auch noch studiert, dann hat man´s nämlich schwarz auf weiß, besser, klüger und schöner zu sein als der leser, diplomierte arroganz, sozusagen.

muss man dafür geboren sein oder wird man erst so? dafür geboren bin ich nicht und so werden will ich nicht.
kalr, da könnte man nun sagen: dann geh doch.
aber wie gesagt: grundsätzlich mag ich, was ich tue. manchmal schreibe ich sogar gerne artikel. und ein jahr diplom-arroganz übersteh ich ach noch. arroganz kann ich schließlich im schlaf mit auf dem rücken gefesselten händen.

(a propos artikel: birma, burma, myanmar? was ist pc? und wie heißen die einwohner? darf man burmesen sagen? gibt´s konsens?)

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