28 Weeks Later

(endlich habe ich es mal wieder geschafft, ins kino zu gehen…)

28 Weeks Later bietet so ziemlich genau das, was die Vorschau verspricht –  er ist laut, schnell, verwackelt, blutig und hat ein paar (wenige) ganz nette Jumper. Zombies gibt es zuhauf, die machen auch alle ganz beängstigend ARGGHH und GRRR und so weiter, bluten unansehlich aus dem Mund und beißen in alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die Schnitte sind derart stroposkopartig, dass zu Epilepsie neigenden Menschen von einem Besuch dringend abzuraten ist. Eine Kamerführung und Schnitttechnik, die zu diesem Film durchaus passt, auch wenn ich verstehen kann, dass dies so manchem auf den Geist geht. Für einen Zombie-Streifen ist 28 Weeks nicht schlecht. Nur: Leider eben auch nicht richtig gut. 28 Weeks Later ist nicht 28 Days Later. Nicht annähernd. Muss er auch nicht. Dass Charakterzeichnung, Sympathieträger, Logik und gesunder Menschenverstand fehlen, ist für Horrorfilme ja nicht immer nachteilig. Allerdings fehlen 28 Weeks Later nicht nur tragfähige Charaktere und eine durchdachte Story, sondern auch Blood and Gore und Schockeffekte, um das auszugleichen. Entweder psychologischer Horror, Gänsehaut und Verstörung oder Hau-drauf-Blut-spritzt-Gedärme-fliegen. Hat 28 Weeks Later aber beides nicht. Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob man dieses Sequal überhaupt versteht, wenn man den ersten Teil nicht gesehen hat.

Fazit: Nicht richtig gut, nicht richtig schlecht, Robert Carlyle war ein bisschen verschwendet, insgesamt nichts, was man sich merken muss. Na ja, die Musik ist gut.

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