Politiker-Blogs, erster Akt

Friedbert Pflüger, das ist der CDU-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, der mal Wowereit werden wollte, oder doch zumindest Regierender Bürgermeister der „Arm-aber-sexy-Stadt“, der Friedbert also, der bloggt jetzt. Ganz wortwitzig oder vielleicht auch ganz unbesonnen hat er das Machwerk „Schwarzer Blog“ genannt. Das ist erstens grammatikalisch falsch, mal ganz egal, was der Duden da sagt, tausende Blogger sagen was anderes, im Zweifel hat da mal die Mehrheit recht, und zweitens kennt man als Schwarzen Block eher Leute, die hauptberuflich G8-Gipfel stürmen. Und als Hobby Polizisten verprügeln. Vielleicht auch umgekehrt. Ich hoffe, und wäre ich gläubig, würde ich beten, dass der Mann nicht wirklich T-Shirts mit der Aufschrift „Schwarzer Blog“ gedruckt hat.

Aber genug der Schmähungen, immerhin versucht es mal jemand. Kann ja nicht jeder als Super-Blogger zur Welt kommen und von jetzt auf gleich alle Regeln in Kleinbloggersdorf beherrschen. Und ob ehrlich oder nicht, glaubwürdig oder nicht, unterhaltsam ist es allemal, besonders die Kommentare sind es. Politik für die „Masse“ unterhaltsam zu machen, wäre immerhin auch mal ´ne Leistung (die EIN Blog jetzt so auch nicht bringen kann, aba ejal).

Via 1 und Via 2

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Eine Antwort zu “Politiker-Blogs, erster Akt

  1. Zumindest mutig ist das alle mal – gerade in Berlin.

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