Keine Ahnung, ob ich dieses Jahr noch mal eine Single oder ein Album hören werde, die/das mich 100% überzeugt.
Aber ich habe ein Lieblingsartwork.

Keine Ahnung, ob ich dieses Jahr noch mal eine Single oder ein Album hören werde, die/das mich 100% überzeugt.
Aber ich habe ein Lieblingsartwork.

Kategorien: pink, glitzernd und mit sternchen · so confused, when you´re lost in the groove
…ich bin zur Zeit nur ganz zufrieden mit meinem Leben, da fehlt mir die Motivation, hier rumzunörgeln.
(Im Hintergrund droht nur meine erste Einkommenssteuererklärung, aber ich kann Dinge ja sehr gut bis zur letzten Minute ausblenden. Wahrscheinlich sitz ich ab dem 29. Mai völlig panisch nonstop dran).
Ich war auch dieses Jahr nicht auf der re:publica. Zum einen musste ich ein bisschen arbeiten (kein wirkliches Hindernis), zum anderen sitzt mir gerade ein frisch kastriertes Kätzchen auf dem Schoß. Prioritätenverschiebung. Ich finde Kätzchen grad netter (wichtiger?) als Diskussion übers Internet. Sogar als Diskussion über Katzencontent.
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Für den Fall, dass es irgendjemanden interessiert: Im Zuge eines Professionalisierungsversuchs – und als Übersprungshandlung – habe ich mal ein neues Blog aufgesetzt. An dieser Stelle soll es in Zukunft tatsächlich wieder mehr um Politik, digitales Leben, Gleichstellung und andere relevante Themen gehen, die mir etwas in den Hintergrund gerückt sind.
Den ganzen Popkulturkrams, alle Stöckchen, das allseits beliebte Befindlichkeitsblogging und wahrscheinlich sehr viel Katzencontent gibt es ab ganz bald hier: Offline fuer Einsteiger.
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Noch so lange bis „Party“ (nein, eine wirkliche Party wird es nicht) – und wenn das hier alle machen, dann will ich auch:
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Zwei Kilo. Müssen also noch sieben runter.
Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Fällt bei meinen Haaren aber eh nicht so auf.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich geblieben, Gott sei Dank. Bin ja jetzt schon blinder als der letzte Maulwurf.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Bis Oktober weniger (was hätte ich aus ausgeben sollen?), danach ganz schön viel. Irgendjemand muss die deutsche Wirtschaft ja ankurbeln.
Der hirnrissigste Plan?
Plan?
Die gefährlichste Unternehmung?
„Ich geh jetzt einfach runter und geig dem dämlichen Nazi die Meinung.“ (Don´t try this at home!)
Der beste Sex?
Och joa… irgendwie habe ich es verpasst, das neugewonnene Single-Dasein auszunutzen.
Die teuerste Anschaffung?
Zusammengenommen die ganzen Zugfahrkarten für die 600 km gen Westen und zurück.
Eine Hospitanz in Hamburg.
Das leckerste Essen?
Essen wird so überbewertet.
Das beeindruckenste Buch?
Watchmen.
Gott, ich hab dieses Jahr so wenig gelesen…
Der ergreifendste Film?
„So finster die Nacht“.
Die beste CD?
CD?
Das schönste Konzert?
Ich war dieses Jahr tatsächlich auf keinem einzigen Konzert…
Die meiste Zeit verbracht mit…?
dem vergeblichen Versuch, herauszufinden, was ich hier eigentlich tue.
Die schönste Zeit verbracht mit…?
total erfolgreichem Herumgeschraube und Herumkonfigurieren.
Vorherrschendes Gefühl 2008?
Was zum Henker tue ich hier eigentlich?
2008 zum ersten Mal getan?
Mich selbstständig gemacht. (Hört sich lapidar an. Die Entscheidungsfindung, wenn man es denn überhaupt so bezeichnen kann, die Vorbereitung – auch das ein Euphemismus – und die letztliche Durchführung waren aber so nervenaufreibend, so spannend und so verdammt lehrreich wie wenige andere Dinge in meinem Leben.)
Überlegt, mir einen Steuerberater zuzulegen.
2008 nach langer Zeit wieder getan?
Herumschrauben.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Nachbar unten, Nachbar oben, dieses Loch auf meinem Konto
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst davon, dass ich das schon alles schaffe, was ich da auf mich zurollen lasse.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das Herumschrauben und Herumkonfigurieren.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich mir selbst. Nein, stimmt gar nicht, die finanzielle Grundlage kommt aus meiner Family, die wussten aber nicht, was ich damit vorhabe (und meine Oma kommt mich jetzt wahrscheinlich nie besuchen). Tyler und Donna (noch kein Foto da) ziehen, wenn alles gut geht, aber erst nächste Woche hier ein.
2008 war mit 1 Wort … ?
aufreibend.
Im Ernst, das Jahr war um so vieles interessanter und aufregender als es sich hier gerade anhört. Ich habe das Gefühl, um einiges gewachsen zu sein – wie in eigentlichen allen Jahren, in denen ich regelmäßige Anfälle von Verzweiflung und Selbstzweifeln habe. Nur zählte es diesmal mehr, da es ganz konkret um meine Existenz ging; da kein mehr oder weniger sanftes Kissen aus BaföG irgendwo wartete, da ich auch wenige Menschen um Rat fragen konnte (na gut: wollte), da ich komplett auf meine eigene Leistung angewiesen war.
2009 könnte für meinen Geschmack gerne so weitergehen. Nur vielleicht mit einem etwas geringerem Geräuschpegel aus der Wohnung über mir. Bis auf diesen kleinen Störfaktor bin ich aber an einem Punkt, an dem ich schon sehr lange nicht mehr war: zufrieden.
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Wohnund angeguckt. Eine dieser Altbauwohnungen, bei denen meine Eltern unweigerlich die Hände über den Kopf schlagen und seufzen würden „Ach, Simone…“. Aber während sie die alten Holzfenster, die dünnen Wände und noch dünneren Decken und die schlechte Isolierung sehen, sehe ich den Stuck an der Decke, die hohen Wände und im besten Fall Holzdielen.
Die Holzdielen gäbe es in der angesprochenen Wohnung nicht. Dafür sehr hohe Wände auch im Flur und im Bad, ein Bad mit Fenster, einen Gasherd und anscheinend eine zickige Gasheizung (das schreit ja schon fast nach mir, das würde die Tradition nahtlos fortsetzen) sowie einen feuchten Fleck an der Küchendecke. Aber über die letzten beiden Punkte kann man verhandeln. Hoffe ich.
Für die Wohnung spricht die geringe Miete – für fast 60qm im Prenzlauer Berg.
Und ich steh halt auf leicht abgeranzte Altbauwohnungen (abgeranzt ist sie gar nicht. Gestrichen ist sie schön und der Boden ist zwar PVC, sieht aber annehmbar aus).
Ich weiß noch immer nicht, ob es in meiner jetzigen unsicheren Situation überhaupt angeraten ist umzuziehen. Andererseits lebt man nur einmal – da muss man eigentlich jede Möglichkeit nutzen, um Fehler zu machen. Oder?
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eigentlich ist es müßig, was zu franz josef wagners kolumne über die aktuellste pisa-studie und die sächsischen schüler zu schreiben. haben andere auch schon getan. recht ausführlich, teilweise, und ich kann da nur zustimmen.
erschreckend aber FWJs unkenntnis, was satzbau anbelangt – von der völlig fehlenden argumentationslinie will ich gar nicht erst anfangen. (nein, ich verlinke jetzt nicht direkt auf den Bild-artikel.)
eine gewisse abneigung gegen streber kann ich nachvollziehen, obwohl, oder vielleicht auch gerade weil ich wesentliche jahre meiner kindheit damit verschwendete, selbst einer zu sein. das renkte sich mit der pubertät wieder ein, weil ich begann, ein soziales leben zu haben, weil meine konzentrationsfähigkeit über die jahre kontinuierlich nachließ, und auch, weil ich merkte, dass meine noten nicht sonderlich leiden, wenn ich andere prioritäten setze. ich bin aber auch in NRW zur schule gegangen – ich weiß nicht, ob es heute noch genauso ist, aber damals reichte dort eine gewisse grundintelligenz, um mit wenig aufwand einigermaßen durch die schule zu kommen. die abneigung gegen streber beruhte weniger auf deren schulnoten – meine waren ja auch ganz gut – als auf ihrem ansonsten asozialen verhalten: nicht abschreiben lassen, immer erster sein wollen, schule, noten, den eigenen erfolg wichtiger nehmen als alles andere.
ich kann ebenfalls nachvollziehen, dass man in einem bestimmten alter einiges, vieles, alles wichtiger findet, als schule. und dass es viele verschiedene wege gibt, wie man lernen kann, und viele verschiedene orte, an denen man was lernen kann.
als ich der pubertät entwuchs, merkte ich aber auch, dass nicht jeder wissenshungrige, neugierige mensch ist ein „klugscheißer“ ist oder ein streber. dass meine abneigungen sich nicht gegen das lernen an sich richteten, sondern gegen ein schulsystem, das für leute, denen auswendiglernen, strukturiertes vorgehen und autoritätenhörigkeit eher weniger liegen, nicht geeignet ist. an diesem wird ja heute gearbeitet, mal mehr schlecht als recht und über´s knie gebrochen – man denke etwa an die nur mäßig gelungene einführung von G8 in den westlichen bundesländern. es liegt noch immer einiges im argen, immer noch ist viel zu viel von der person des lehrers, von seinem elan und seinem engagement abhängig und noch immer gibt es, zumindest an den schulen, die ich kenne, lehrer, denen jegliche begeisterung, jegliches interesse für ihren job schon vor jahren abhanden gekommen ist, die aber trotzdem noch lange, zu lange, weitermachen werden, weil sie bequem verbeamtet sind. es scheint sich aber an einigen orten ein bisschen was zu bewegen, wie man jetzt an sachsen sieht (wenn man denn der pisa-studie vertrauen und die studien-ergebnisse auf die schulische realität übertragen kann, was aber noch mal eine ganz andere geschichte ist).
und darüber sollte man sich verdammtnochmal freuen. man sollte sich über neugierige, wissenshugrige kinder freuen. was für ein mensch muss man eigentlich sein, kindern zu vermitteln, ohne schulbildung lebe es sich doch viel cooler, schließlich könne man ja solche traumberufe ergreifen wie bild-kolumnist? hat die bild-zeitung angst, ihre leser zu verlieren, wenn die schüler besser in der schule werden (bzw. genauer gesagt, besser bei der pisa-studie abschneiden)?
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via ankegroener
Clothing
Ich habe als Kind schon gerne Prinzessin gespielt. Jetzt bin ich erwachsen und kann es theoretisch jeden Tag meines Lebens tun. Daher sammelt sich in meinem Kleiderschrank eine recht ordentliche Anzahl von Röcken, mal mehr, mal weniger verspielt. Das ist zum Teil auch dadurch bedingt, dass es mit einem dicken Hintern und kurzen Beinen eher schwierig ist, passende Hosen zu finden – vor allem welche, in denen man nicht noch fetter aussieht. Einen wirklichen eindeutigen Stil habe ich nicht, kleide mich eher tagesformabhängig: Mal Business, mal casual, mal schlicht Jeans und T-Shirt (eher seltener, wg. der wenigen passenden Jeans, s.o.). In Antwerpen bin ich übrigens noch wesentlich aufgebrezelter durch die Gegend gelaufen als hier in Berlin.
Owohl man es vielleicht vermuten könnte, besitze ich kein einziges Kleidungsstück in Pink – die meisten sind schwarz, grau, braun, vorherrschende Farbe ist grün in allen Schattierungen ( = Augenfarbe). Winterjacken trage ich dagegen grundsätzlich in „Mädchenfarben“: Lila, Magenta, Rosa. Geld spielt bei Klamotten nur selten eine Rolle – sehr zum Leidwesen meines Kontos. Marken sind mir aber nicht wichtig, ich kauf, was mir gefällt, und wenn es H&M ist.
Schuhe sind mir fast komplett egal, da ich Schuhe anprobieren langweilig finde. Meine Lieblingsschuhe sind weiße Vintage- Schnürstiefel, auch schon recht alt, grüne, bereits gebraucht gekaufte Stiefeletten und magenta-rote Pumps von Doc Martens. Sneakers tage ich allerdings nur zum Sport. Bei den übrigen Schuhen können die Absätze nicht hoch genug sein – wegen der kurzen Beine und dem dicken Hintern.
Furniture
Generell gilt: Je weniger Möbel, desto besser. Da ich Staubfänger, dieses Zeug „zum Hinstellen“, ziemlich furchtbar finde, brauche ich dafür auch wenig Platz. Allerdings nehmen meine Bücher einigen Raum ein – dadurch ist mein Wohnzimmer viel vollgesteller, als ich es will. Aus finanziellen Gründen steht hier ziemlich viel IKEA-Krams rum. Wohnzimmermöbel müssen schlicht und hell sein. Wichtig ist, dass die einzelnen Zimmer einem Farbkonzept folgen: Weiß, violett und magenta im Wohnzimmer, braun, rose und grün im Schlafzimmer, gelb und rot in der Küche. Teppiche gehen gar nicht, Gardinen genausowenig – es gibt keine hübschen Gardinen. (Am schlimmsten sind die Leute, die nicht nur einen Teppichboden verlegt haben, sondern auf diesen Teppich auch noch Brücken legen. Ganz, ganz schlimm.)
Hätte ich Geld, würde ich in einem sehr leeren Loft wohnen: Ein total unpraktisches weißes Sofa, ein paar weiße Regale für die Bücher, ein Bett mit geschmiedetem Stahlrahmen. That´s it.
Sweet
Ich versuche, es mir abzugewöhnen. Klappt nicht immer, aber immer besser. Trotzdem ist es immer noch viel zu viel.
City
Im Moment Berlin. Mein Herz hängt an Antwerpen.
Drink
Wodka Lemon. Naja, tagsüber eher Wasser und im Herbst und Winter Unmengen an Tee. Cola Light sowieso immer.
Music
Auch da habe ich keinen wirklich eindeutigen Stil – es geht schon eher Richtung Rock und Indie-Rock, ich bin aber wenig auf spezielle Bands festgelegt. Ein bisschen Pathos und ein bisschen Camp dürfen manchmal ruhig sein (Queen mag ich trotzdem nicht).
TV
Neben Dr. House, Grey´s Anatomy und Scrubs, den Krankenhausserien meines Vertrauens, und neben Dexter (was in der 3. Staffel extrem nachlässt) momentan vor allem britische Serien. Die haben im besten Fall weniger ausgelutschte Charaktere und interessante weibliche Protagonisten (und außerdem sprechen sie natürlich britisches Englisch, was ich viel lieber mag und besser verstehe als Amerikanisches).
Film
Obwohl ich kaum Comics lese, gucke ich gerne Comic-Verfilmungen. Ansonsten je nach Tagesform – nur mit dem französischem Kino kann ich rein gar nichts anfangen. Und romantische Komödien sind ein absolutes No-Go, genauso wie Disney-Kitsch (aus Prinzip).
Workout
Laut Plan jeden Tag mind. eine halbe Stunde Hometrainer, Joggen oder Pilates, Samstags und Sonntags eine Stunde. Klappt aber leider auch nicht immer.
Pastries
No way: Milch, Eier, Zucker, Fett, viel zu viele Kalorien.
Coffee
Soymilk Capuccino. Selbstgemacht oder vom Coffeeshop meines Vertrauens. Bin grade dabei, mir Mädchen-Kram wie Sirup abzugewöhnen.
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Ein neuer Tag im Kapitel „Wie ich mich selbstständig machte ohne einen Cent Rücklagen“. Immerhin: So bleibt es spannend. Nun, verhungern werde ich nicht. Zwar war Vorratshaltung nie meine Stärke, ich habe aber irgendwann mal Grundnahrungsmittel gekauft, Nudeln, Reis, Kartoffelpüree, und dann doch nie gegessen (in meinem Kopf hat warmes, gekochtes Essen immer noch mehr Kalorien als … sagen wir mal, Kuchen. Oder Brot mit Marmelade.). Für ausreichend Kohlehydrate ist also gesorgt.
An Arbeit fehlt es mir ja nicht, immerhin.
Vielleicht wird ja ab nächste Woche alles besser. Da besuche ich ein Existenzgründer-Seminar. Etwas spät, aber – Allgemeinplatz – besser spät als nie. Da dieses Seminar ein Geschenk war, habe ich bis jetzt über die Delphine auf der mit Frontpage geklöppelten Webseite und die Rechtschreibfehler in der Einladungsmail hinweggesehen* und vertraue auf die Empfehlung von mir nicht bekannten Bekannten von Bekannten. Oder so.
Derweil frage ich mich, warum man Häuser damals(TM) mit so hauchdünnen Decken baute, dass man buchstäblich jeden Furz des Nachbarn hört. Seinen Fernseher erst recht. Das ist für mich einerseits nervig – wenn die anderen nachts um drei plötzlich 9 Live (oder ähnliche Kanäle, ich kenn mich da nicht so aus) aufdrehen und arbeiten bei der Dauerbeschallung mit Talkshows von Olli Geissen bis Richter Alexander Holt ist auch nicht immer einfach. Andererseits ist es peinlich – wenn ich auf meinem Hometrainer System of a Down mitsinge. Oder beim Fensterputzen Muse. Da haben sogar gleich alle Nachbarn was davon.
Warum meine Nachbarn aber jeden Freitagmorgen damit anfangen, ihre Wände einzureißen und wieder aufzubauen (so klingt es), weiß ich auch nicht.
*I´ll find fault in everything. I´m German.
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ich arbeite jetzt ohne twitter auch nicht unbedingt konzentrierter.
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anspannung und druck hinterlassen spuren: ich fege die scherben auf und verbinde die wunden. das ist keine metapher. freiheit macht angst.
der faden, der mich ans funktionieren bindet, ist ein verdammt dünner.
plane ich, das hier ernsthaft durchzuziehen, sollte ich die wände polstern.
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