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Widerstand nervt

September 10, 2009 · Kommentar schreiben

Muse – The Resistance seit heute online zu hören, ab morgen zu erwerben.

Klingt alles sehr nach Queen. Außer „Undisclosed Desire“. Das klingt nach Modern Talking.
Ich HASSE Queen.
(Modern Talking natürlich auch.)

Ich geh dann mal heulen und höre danach Placebo.

edit: Muss mich verbessern: „MK Ultra“ ist erträglich – mit der Tendenz zu gut.

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Twilight-Interpretationen

Januar 27, 2009 · 1 Kommentar

Ganz interessant diese unterschiedlichen Interpretationen der weiblichen Hauptperson Bella aus „Twilight“: Einmal bei Anke Gröner, einmal bei Telepolis (der Vollständigkeit halber: die von der Telepolis-Autorin vertretene Meinung habe ich auch schon auf diversen anderen Blogs, bes. feministischen Blogs, gelesen).

Ich kann das nicht beurteilen, kenne weder Film noch Buch. Dafür einige 18jährige  Mädels (nicht: 13jährige), welche die Buchreihe lieben, aber kein sonderlich unemanzipatorisches Verhalten an den Tag legen – soweit ich das sagen kann.

Naja, ich fand´auch immer ein wenig übertrieben, „Buffy“ zur feministischen Ikone hochzustilisieren (die erwähnten 18jährigen gucken übrigens auch die Wiederholungen von Buffy). Nennt mich naiv, aber ich glaube immer noch, dass Familie, Freunde und sonstiges Umfeld mehr für die Emanzipation eines Menschen verantwortlich sind als ein Buch, ein Film oder eine Fernsehserie.

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Das Nervigste an der ganzen Dschungel-Camp-Diskussion…

Januar 26, 2009 · Kommentar schreiben

…sind übrigens die Leute, die ihre intellektuelle Überlegenheit dadurch beweisen wollen, dass sie keinen Fernseher haben. Diese Menschen sind schlimmer als Arte-Zuschauer.

By the way, ich möchte mal wieder einen Fanclub gründen (den 105, ungefähr). Einen Fanclub für Guilia Siegel. Von den unwesentlichen Tatsachen einmal abgesehen, dass sie als Kind reicher Eltern geboren wurde und dass ich niemals in einem insektenübersäten Dschungel übernachten würde, erst recht nicht im Freien:  Selten habe ich mich in einer Fernseh-Person mehr wiedererkannt. (Was dann wohl beweist, dass man nicht mit ´nem goldenen Löffel im Arsch geboren worden sein muss, um eine verzogene Zicke zu sein. Verzogene Zicken sind allerdings über alle Maßen toll!)

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Teenage Doctor

Januar 4, 2009 · Kommentar schreiben

Na ja, nicht mehr ganz Teenager, aber fast – scheiße, der neue Doctor Who, Matt Smith, ist jünger als ich! Wie soll ich das noch ernstnehmen? Ich fand schon Tennant zu jung…
Well, abwarten.

(Ich wollte ja James Nesbitt.)

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(No) Film Addict?

Dezember 18, 2008 · 5 Kommentare

37,6% Film Addict…

http://plutor.org/filmaddict/?f=o1q624no

Na, zumindest wenn es nach der IMDB 250 geht.
Ich habe die weggelassen, bei denen ich mir nicht mehr sicher war – Robin Hood z.B., was weiß ich, ob ich den als Kind vlt. mal gesehen hab – und die, die ich angefangen, aber nie zuende gesehen habe – Frankenstein, Spartacus, Ghandi z.B. Pan´s Labyrinth, Endstation Sehnsucht und M stehen auf jeden Fall noch auf meiner Unbedingt-Anschauen-Liste, vlt. auch Metropolis (auch, wenn ich mich bei alten Schinken nie konzentrieren kann. War schon bei Nosferatu so, ich habe drei Anläufe gebraucht, weil ich ständig eingepennt bin). Der Rest ist mir allerdings komplett egal.

Was vergessen: Dr. Strangelove steht natürlich auch auf meiner Anschauen-Liste.
Hab ich´s eigentlich übersehen oder stehen die Vögel tatsächlich nicht in der Top 250??

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Der Tag, an dem die Erde stillstand

Dezember 16, 2008 · Kommentar schreiben

Mal angenommen, ich wäre ein Außerirdischer. Ich käme auf diese Erde, um die Menschheit zu zerstören und die ersten Personen, die mir begegnen, wären schießwütige Soldaten, eine Jennifer Connely und der Sohn von Will Smith. Also ehrlich, die Menschheit wäre schneller ausgerottet, als man „GORT“ sagen kann…

Ich habe das Remake von „The Day The Earth Stood Still“ heute abend gesehen und ich habe mir große Mühe gegeben, ihn nicht mit dem Original zu vergleichen, sondern als eigenständigen Film zu sehen. Generell konnte ich mich allerdings wenig auf den Film konzentrieren – Notiz an mich: keine Filme mit Jennifer Connely mehr im Kino. Das geht nicht! (Jennifer Connely begann ihr Karriere übrigens bei den Simpsons, wo sie das Baby mit nur einer Augenbraue spielte. Ihre Augenbrauen sind seitdem noch gewachsen. Ihre Titten nicht.) Nicht vergleichen wollte ich, da die Vorraussetzungen heute andere sind als 1951 – mit der Kalten-Kriegs-Dramatik kann man heute schließlich nicht mehr kommen. Obwohl nukleare Bedrohung auch heute noch nicht unterschätzt werden sollte.

So ganz klappte das Nicht-Vergleichen natürlich nicht: Wo das Original einen sympathisch-menschlichen Außerirdischen (Micheal Rennie) hatte, der doch einigermaßen interessant wirkte und von dem man sich gerne ein paar Anekdoten aus dem Weltall erzählen lassen würde, hat das Remake Keanu Reeves, den man nur fragen möchte, ob er Hämorrhiden hat. Statt der etwas patzig-sympathischen Frau (Patricia Neal) gibt es eine sauertöpfische Augenbraue (ja, ich muss darauf rumreiten, das macht mir Angst. Ich habe da ein Theo Waigel-Trauma aus meiner Kindheit.). Statt des neunmalklugen Balgs gibt es den Sohn von Will Smith – und das ist jetzt mal eine gute Nachricht, der ist nämlich – Überraschung! – wesentlich weniger nervig und handelt wesentlich nachvollziehbarer als so manchen andere Filmkind (und wir haben die gleiche Frisur, da kann ich gar nichts Gemeines über ihn sagen). Statt einem Mann im Silberanzug gibt es einen computeranimierten, riesigen GORT, der einige imposante Sachen kann. Leider ist der Computer-GORT so schlecht animiert, da hätte man ihn auch gleich zeichnen können. Mein Gott, selbst Hulk war besser getrickst. Langsam frag ich mich wirklich, was das soll, mit der schlechten CGI.
Die Raumschiffe allerdings fand ich wirklich hübsch.

Klaatu kommt auch diesmal auf die Erde, um die von den Menschen ausgehende Bedrohung einzudämmen. Im Jahre 2008 bedrohen die Menschen allerdings nicht andere Weltraumbewohner, sondern – das ökologische Gleichgewicht. Daher startet Klaatu eine Rettungsaktion für das arme Getier diese Welt, während sich GORT daran macht, die Menschen zu vernichten. Ein Öko-Getue, das in seiner Uninspiriertheit und Plattheit schon richtig ekelhaft ist. Man stelle es sich vor: Weise, technologisch top-ausgestattete und hochbegabte Außerirdische haben nichts besseres zu tun, als die Erde zu beobachten und dann das Viehzeugs zu retten. Aus was für einer Motivation den bitte? Das Original bietet einen der besten Gründe für eine Invasion überhaupt – man fühlt sich bedroht, will aber nicht blind ausrotten, sondern einen Pakt schließen. Im Remake bleibt es mir vollkommen unklar, warum Klaatu sich überhaupt auf der Erde rumtreibt.

Witzigerweise schrieb der Spiegel (Print), das Remake habe weniger religiöse Erlöser-Rhetorik. Als Erlöser tritt Klaatu hier wirklich weniger auf und auch die Auferstehungsszene fehlt (soviel sei verraten). Dafür bedient sich der Streifen an allen anderen wesentlichen Stellen an den biblischen Geschichten (Archen! Heuschrecken-Plage! Märtyrer!).

Wie man merkt: Ich fand den Film ziemlichen Murks. Nicht, weil er das Original ake verändert – sondern weil er es für eine uninspirierte, dünne Story tut und die Schauspieler bis auf den kleinen Smith soviel Ausdruck haben wir ein Holzpfahl.
Dann schau ich doch lieber das Original. Dessen ambivalentes Ende hat sich beim ersten Sehen in mein Hirn gefressen und war auch beim zweiten Anschauen 17 Jahre später noch bewegend.

Die komplette Short-Story, auf der „The Day The Earth Stood Still“ basiert, „Farewell to the Master“ von Harry Bates gibt es hier.

Kategorien: Die Popcornmaschine · empire of dirt · jammern auf hohem niveau

Listen, Listen, Listen

Dezember 12, 2008 · Kommentar schreiben

Ich hasse ja eigentlich Top-Listen – aus dem einfachen Grund, dass ich mich eh nie entscheiden kann und den Dingen, die ich mag, keine Reihenfolge aufzwingen möchte. Zum Jahresabschluss dann aber doch der übliche kleine Überblick über das, was mir 2008 besonders gefiel; diesmal als Top 5, da ich mich zumindest bei den Filmen nicht nur für drei entscheiden kann. Ich fürchte, es ist alles ziemlich Mainstream – aber Mainstream ist ja eh das neue Indie.
So, here we go:

Film:
So finster die Nacht
Batman – The Dark Knight
Hellboy II (den ich durch einen glücklichen Zufall doch noch dieses Jahr sehen konnte)
Burn After Reading
There Will Be Blood

Album
Get Well Soon – Rest now, weary head, you will get well soon (gut, nicht ganz von 2008, aber erst dieses Jahr entdeckt)
MGMT – Oracular Spectacular
Fleet Foxes – Fleet Foxes
Bloc Party – Intimacy
The Streets – Everything Is Borrowed (nicht ganz so gut wie die letzten Streets-Alben, aber immer noch besser als der Rest, der dieses Jahr so rausgekommen ist)

Song
MGMT – Kids
Bloc Party – Mercury
The Verve – Love Is Noise
Get Well Soon – Those Lost At Sea Sing A Song On Christmas Day
Fleet Foxes – White Winter Hymnal

Buch
Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich nur Watchmen, Choke und Lullaby gelesen…
Was nicht stimmt, da ich dieses Jahr meine Bildungslücke in klassischer Science Fiction schließen wollte: Arthur C. Clarke, Philip K. Dick, Stanislav Lem – nun alles gelesen. Und mitten in „Dune“ fiel mir auf, dass ich von dem ganzen Mist die Nase voll habe. Ich möchte für die nächste Zeit (also, bis Weihnachten wahrscheinlich) nichts mehr von Raumschiffen, Space-Travel, der Kolonisation fremder Planeten und Pseudo-Physik hören. Und erst recht nicht lesen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Da ich nun nichts, aber auch gar nichts aktuelles gelesen habe – keine Topliste.

Serien (nicht alles in 2008 produziert und nur eine Top 3)
Life on Mars
House M.D.
Pushing Daysies

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Richtig schlechte Musik – The Killers, Day and Age

Dezember 10, 2008 · 1 Kommentar

Es ist ja ein bisschen peinlich, aber ich habe mich auf das neue Album der Killers, Day and Age, gefreut. Gut, sie haben noch nie etwas fabriziert, was man landläufig als gute Musik bezeichnen könnte und waren live ein schlechter Witz. Aber sie haben einige eingängige gute-Laune-Radiohits abgeliefert. Aber was bei Day and Age herausgekommen ist, ist einfach nur ärgerlich. Belangloser Scheiß, der über weite Strecken an den deutschen Schlager erinnert, der in bayrischen Bierzelten und auf westfälischen Zeltfeten gespielt wird. Unterste Schublade.

Thees Ulmann bezeichnet The Killers als Queen unserer Generation. Damit könnte er sogar recht haben. Was man an Queen finden kann, habe ich auch nie verstanden.

Dann doch lieber das, um noch einen versöhnlichen Ausklang zu finden:

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Kino 2008

November 26, 2008 · 1 Kommentar

Die Pläne und was davon übrig blieb:

- No Country for Old Men > gesehen und für gut befunden.
- I´m Not There (was war das denn noch mal?)
- Juno (nicht dazu gekommen)
- Micheal Clayton (auch nicht dazu gekommen, muss ich noch auf DVD nachholen)
- We Own The Night > gesehen, zu langweilig, um viele Worte darüber zu verlieren
- The Dark Knight > gesehen
- X-Files 2 (nach den Kritiken beschlossen, mir das nicht anzutun)
- Cassandra´s Dream (Ewan McGregor UND Colin Farell!) > liegt hier grad als DVD
- Downloading Nancy > gesehen, nicht ganz so gut, wie erwartet, aber sehr gute Leistung der Schauspieler
- Shutter (maybe. Ehrlich gesagt mach ich mir da schon beim Trailer in die Hosen. ) (äh, lief der hier überhaupt schon?)
- The Incredible Hulk > gesehen.
- Iron Man > gesehen, wenn auch nicht im Kino. RDJ gut wie immer, die erste Stunde war recht ungewöhnlich für eine Comic-Verfilmung, die zweite Hälfte hat mich aber eher gelangweilt.
- Things We Lost In The Fire (nur wegen Benicio Del Toro) (mir war der Trailer dann doch zu langweilig)
- Be Kind Rewind (nicht geschafft)

Außerdem:

- The Happening > muss man nicht sehen.
- Stadt der Blinden > kommt an die Literaturvorlage von José Saramago natürlich nicht ganz heran. Irgendwie wirkt der Film flach, etwas der Aussage geht verloren. Dennoch schaffen die Bilder eine beklemmende Atmosphäre und visualisieren besonders die weiße Blindheit sehr gut.
- Burn After Reading > selten so gelacht. Wirklich – großartig, einfach großartig.
- In Bruges > ebenfalls recht witziger, gemeiner kleiner Film.
- There Will Be Blood > ich fand den ja ziemlich gut.
- Funny Games U.S. > gesehen

Fantasy Fimlfest:
- The Strangers > nicht so gut, wie erwartet.
- Repo! The Genetic Opera > hihi. Leider hat mich die Musik nicht überzeugt.
- So finster die Nacht > ganz überraschend: Mein Film des Jahres!

Verpasst:
- Hellboy II. Meh.

Vorfreude:
- Hellboy II auf DVD
- Watchmen (auch wenn ich diesmal die Vorlage ausnahmsweise kenne und daher ewas skeptisch bin)
- The Curious Case of Benjamin Button
- Choke (mal sehen, wie lange wir da noch warten müssen
- The Day the Earth Stood Still (trotz Remake, trotz Keanu Reeves und Jennifer Dingensda, äh Connelly – der Trailer sieht irgendwie schick aus)

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Konstantin Gropper singt Weihnachtslieder

November 22, 2008 · Kommentar schreiben

…und das ist wunderschön.
Wie auch nicht anders von Get Well Soon zu erwarten.

Bei Amazon habe ich neue EP „Songs Against The Glaciation“ noch nicht gefunden, Slangstore hat aber die Deluxe CD/EP. (Menschen, die mich mögen, könnten sie mir nächsten Dienstag schenken und sich ewiger Dankbarkeit sicher sein.)

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