More Sexappeal in Politics

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Katzencontent II – Donna

Januar 9, 2009 · 2 Kommentare

okay, einmal noch

Tyler bleibt unbeeindruckt bis genervt.
Den Karton braucht Donna übrigens, um sich an ihr Futter anzuschleichen. Denn auch seit Wochen (Monaten?) totes Dosenfutter muss erstmal aus dem Hinterhalt Heraus erlegt werden.

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Katzencontent

Januar 7, 2009 · Kommentar schreiben

Einmal braucht More Sexappeal in Politics auch Katzencontent.

Hier ist er also: Das ist Tyler.

Tyler

Tyler

Tyler schläft

Tyler schläft

Tyler sieht aber nur aus wie eine Katze. In Wirklichkeit verbirgt sich darin ein verkappter Hund, der mir überall hinterherläuft, oder besser gesagt: vor die Füße läuft und der nur schläft, wenn ich ihm vorher ausgiebig die Öhrchen kraule. Das fordert er vehement ein. Ich habe die gesamte letzte Nacht mit Öhrchenkraulen verbracht und damit, dem Kater wenigstens ein kleines Stückchen von meiner Decke abzuringen (und bin dementsprechend müde. Die Katze hat gut geschlafen.) Von wegen schüchterne Katze!
Er scheint eine ganz gerhörige Portion Siam oder Orientale abbekommen zu haben. Zwar hat er Gott sei Dank nicht den Fledermauskopf geerbt, aber die großen schrägen Augen, die Anhänglichkeit und die Gesprächigkeit. Wenn er nicht gerade schläft oder sich die Öhrchen kraulen lässt, maunzt er.

Donna, Katze Nummer zwei, ist leider momentan noch zu scheu, um sich fotografieren zu lassen und sitzt die meiste Zeit unter dem Bett oder in der Couch. Ich wusste gar nicht, wie weit man als kleine Katze in diese Schlafcouch hineinkrauchen kann. Aber Donna schaffte es ja auch, sich in den ersten fünf Minuten in dieser Wohnung in den Spalt zwischen Waschmaschine und Wand zu zwängen. Die Öffnungen der Schlafcouch sind mittlerweile gestopft und hinter der Waschmaschine ist es selbst Donna zu unbequem. Donna jedenfalls muss man vorstellen als Mischung zwischen Eule und Waschbär mit dem Verhalten eines Kaninchens.
Ich hoffe, ihre Scheu legt sich bald. Dass Tyler bereits nach einem Tag glaubt, die Wohnung und alles, was sich darin befindet – einschließlich mir – wäre sein Privatbesitz und er noch keine Götter neben sich duldet – erst recht nicht den Computer – hilft grade nicht wirklich. Aber vielleicht gibt sich das. Schnurren kann Donna immerhin schon. Sie hört sich nur ein bisschen an wie ein kaputter Traktor.

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Soziales Rumexperimentieren mit Facebook – Was soll der Unsinn?

Dezember 23, 2008 · Kommentar schreiben

Kann mir mal jemand den Sinn dieser Facebook Gruppe erklären, zu der ich heute eingeladen wurde: Ultimate Social Experience?

Der Name klingt arg nach Spam-Mail, der Zweck soll aber ein ganz humaner, sozialer, politisch korrekter sein, wie man ihn sich zu Weihnachten nicht besser wünschen könnte: In einem Entwicklungsland soll eine Schule gebaut werden. Der Bau wird von der Organisation hinter der Facebook-Gruppe aber nur unterstützt, wenn sich 1.21 Mio Facebook-User der Gruppe anschließen. Sonst nicht, dann gibt es Geld für kleinere Unternehmungen. (1.21 Mio User, da nach Informationen der Organisation 121 Mio Menschen/Kindern der Zugang zu Bildungseinrichtungen fehlt.) Die Facebook-Nutzer selbst spenden nicht, das Geld kommt von Life Changing Apparel.

Was ist das denn bitte für ein Marketing-Scheiß? Wenn man ernsthaft daran interessiert ist, die Bildungssituation in Entwicklungsländern zu verbessern, soll man da halt Schulen bauen, ohne diesen merkwürdigen Umweg über Facebook zu gehen (ja, so einfach ist es auch nicht und monetäre Spenden schaden viel mehr als sie nutzen, ich weiß, aber für eine seitenlange Auseinandersetzung mit diesem Thema fehlt mir grade die Zeit). Was wollen die Organisatoren damit erreichen? Einen rein humanitären Zweck verfolgen sie ja anscheinend nicht. Ein Experiment soll es sein, die Aufmerksamkeit der Facebook-Nutzer erregen, vielleicht soll es ihnen das Gefühl geben, etwas bewegen zu können, „to make a difference“.

Dafür reicht aber die simple Mitgliedschaft in einer Facebook Gruppe nicht aus. So einfach funktioniert die Welt nunmal nicht.  Ich bin schon davon überzeugt, dass soziales Engagement auch online funktioniert und dass sich damit viele sinnvolle neue Projekte starten und sich alte Formen des politischen wie humanitären Handelns sinnvoll ergänzen lassen (alles andere wäre ja auch verwunderlich, bedenkt man, welchen Job ich habe). Aber der Glaube, einer Facebook-Gruppe beizutreten würde reichen, um sinnvoll und nachhaltig etwas zu verändern, ist mehr als nur naiv.

Man kann sich über das Interent engagieren, über soziale Netzwerke, über Online-Aktionen – das ist oft bequemer und einfacher. Man kann sich auch ohne das Internet engagieren, dann muss man halt seinen Arsch ein bisschen mehr bewegen und ein paar mehr Anstrengungen unternehmen, das ist schwieriger, das ist komplizierter und es kostet viel mehr Zeit.Das Internet ist allerdings nur das Mittel, nicht der Zweck – USE scheint es aber zum Zweck machen zu wollen, zumindest interpretieren ich es so.

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