Beiträge vom Februar 2008
WordPress will das Banner in der Sitebar nicht annehmen, weiß grad auch nicht, warum. Wird Zeit für ein Upgrade, mein Standard-Layout-Dilletantismus hier nervt mich.
Dann also hier mein re:publica-Beitrag in Mädchenfarben:


noch eins für Jungs:

und eins für den Frühling:

Kategorien: pink, glitzernd und mit sternchen · so confused, when you´re lost in the groove
Finde ich ja ganz sympathisch: Den Videopodcast der Welt Kompakt Crew.
Kategorien: Das Rechenzentrum
WTF?
StudiVz-Geschäftsführer Markus Riecke hat SPON ein – euphemistisch ausgedrückt – interessantes Interview gegeben (via poldi). Interessant nicht nur, weil SPON den Text zunächst bildzeitungslike mit einem recht frei ausgelegten Zitat aufmachte („Gott sei dank dürfen wir Kiffer-Fotos jetzt den Behörden geben,“ hieß es dort wohl zu Beginn, was Riecke aber so nie sagte), die nach einer Richtigstellung von Riecke allerdings entfernt wurde (via netzpolitik.org).
Seltsam aber, wie begeistert sich Riecke davon gibt, endlich, endlich den Ermittlungsbehörden im Verdachtsfall Nutzerdaten herausgeben zu dürfen. Oder warum sagt der „Gott sei Dank…“? Warum findet er es so toll, petzen zu dürfen? Naja, irgendwie auch schön, dass Menschen sich noch über Kleinigkeiten freuen können…
Gut, wer sich jetzt beim Kiffen fotografieren lässt, diese Fotos dann bei StudiVZ hochlädt, nachdem er dort auch noch der Speicherung seiner Daten zugestimmt hat – beängstigend, dass es anscheinend so hirnlose Studenten gibt – also, wer so dämlich ist, der hat eigentlich eine Abreibung verdient. Nur zu befürchten hat er sie nicht. DrogenKONSUM ist in Deutschland nicht strafbar, lediglich der Besitz, Anbau, Erwerb und Verkauf. Was auch unsinnig ist, aber ein ganz anderes Thema.
Weitere Fragen: StudiVZ erhält zehn, ZEHN Anfragen von Ermittlungsbehörden in der Woche? Beängstigend…
Auffällig auch, dass Riecke in einem Satz davon spricht, dass einige dieser zehn Anfragen sich auf Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Fake-Profile bezögen, im nächsten Satz aber versichert, dass es auf StudiVZ kaum Fake-Profile gäbe, weil eine gefälschte Identität dort total sinnlos sei (jaja, mindestens so sinnlos wie bei Facebook…).
Der witzigste Satz überhaupt ist aber, wenn Riecke zum Thema personalisierte Werbung sagt: „Es geht uns hier nicht um das Werbegeld.“ THAT really made my day!
UPDATE: Eine Antwort der „anderen Seite“TM, so eine Art erweiterte „Richtigstellung“ (ließ: Verschlimmbesserung) und die wiederum passenden Antworten darauf gibt es – wo sonst – in den Kommentaren der Blogbar.
Kategorien: Das Politbüro · Das Rechenzentrum · Die Wuthöhle
to be continued:
- No Country for Old Men
- I´m Not There
- Juno
- Micheal Clayton
- We Own The Night
- The Dark Knight
- X-Files 2
- Cassandra´s Dream (Ewan McGregor UND Colin Farell!)
- Downloading Nancy
- Shutter (maybe. Ehrlich gesagt mach ich mir da schon beim Trailer in die Hosen. )
- The Incredible Hulk (Wann immer der hier rauskommt)
- Iron Man
- Things We Lost In The Fire (nur wegen Benicio Del Toro)
- Be Kind Rewind
Kategorien: Die Popcornmaschine
Unglaublich, mit was für einem guten Gefühl ich aus diesem doch so negativen Film gekommen bin.
Imho bester Film seit The Departed.
Filme mit wirklich guten Darstellern gefallen mir doch noch am besten. Neben Daniel Day Lewis – der eigentlich kaum Platz für jemand anderen läßt – überzeugt auch Paul Dano als manischer Priester. Doch in der Schlussszene, als sich beide direkt gegenüberstehen, spielt Lewis ihn ziemlich an die Wand.
Die Szene selbst ist das begeisternste Stück Kino, das ich seit langem gesehen habe. Keine Spezialeffekte, keine CGI, bloß zwei Leute auf einer Kegelbahn und die reinste, vollkommen amoralische Bosheit. Toll.
Kategorien: Die Popcornmaschine
Deutsche Synchronisation kann so wehtun.
Wobei diese Übertragung von „Ice-Truck Killer“ (keine Garantie für richtige Bindestrichsetzung, so gut hab ich dann doch nicht aufgepasst) aufgrund der Alliteration noch ein harmloses Beispiel ist. Wahrscheinlich überhaupt kein bisschen schlimm, wenn man nur das Dubbing kennt. Und ebenfalls wahrscheinlich ist das auch die Übersetzung, die in den Romanen Verwendung findet – die ich nicht gelesen habe.
Aber die Übersetzung der – im Original spielerischen und imho sehr eingängigen – Episondentitel schmerzt. Die funktionieren nicht auf deutsch. Und den Rest will ich gar nicht erst hören.
Es gibt im Deutschen wohl auch kein richtig cooles Wort für Kühlwagen, oder?
Kategorien: Die Popcornmaschine
ich habe mir das ach so süße kleid jetzt bestellt. soviel zur konsequenz.
und bald gibt es dieses blog auch wieder mit inhalt.
Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove
Twitter nervt heute kolossal durch ständigen Schluckauf und ich bin unglaublich müde. Weiß gar nicht, warum, für ausreichend Schlaf war eigentlicht gesorgt. Hatte gegen Abend starke Wortfindungsstörungen am Telefon, hat bestimmt total kompetent gewirkt: „Ihr ja… Ihr äh Text äh Dings, ja, da oben das, äh, Text.“
Genauso unglaublich ist übrigens, wie sehr mir doch solche blöden Spielzeuge wie Twitter fehlen, wenn sie mal ´nen Tag nicht funktionieren.
Und jetzt kommen auch die MySpace-Rechtschreibkreativlinge ins Forum. (Nein, ich war in dem Alter nicht so. Ich war nie so! Ich war garantiert NIE so!)
Dafür läuft das andere Forum, in dem ich noch so rummoderiere, wirklich gut in dieser Phase. Also, gut im Sinne von: Zufriedenstellend.
Was nicht heißen soll, dass das zuerst genannte Forum schlecht läuft. Es läuft seit einer kürzeren Zeit. Und Struktur, Fragestellung, Zielgruppe, dadurch bedingt Ansprechhaltung und Intensität der Moderation sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können. Beides macht Spaß, besonders, weil sich hier ganz unverhofft eine Bereitschaft zum politischen Engagement und ein Willen zur Durchsetzung der eigenen Ziele zeigt, auf die ich nicht mehr gehofft hatte. Nur scheinbar muss man manche Leute da echt hintragen. Aber egal, es passiert was. Und es zählt nicht nur, was hinten raus kommt, für mich zählt der gesamte Prozess. Willensbildung in action, sozusagen.
Ein kausaler Zusammenhang besteht zwischen all dem jetzt nicht, aber wie gesagt, irgendwie bin ich heute hirntot.
Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove
Das Kleid stand mir, davon war ich überzeugt. Schwarz, rote Ranken, knallroter Gürtel, Fledermausärmel, Ende handbreit über Knie. Total unpassend für die gefühlten -5 Grad außerhalb des Ladens. Der perfekte Kauf.
Beim Verlassen der Umkleidekabine gerate ich ins Blickfeld der Verkäuferin. „Oh, das sieht ja total süß aus!“
Süß? SÜSS? Ich zurück in die Umkleidekabine, raus aus dem Kleid, wortlos raus aus dem Laden. Ohne Kleid, natürlich.
Nächste Station Optiker. Auswahl zwischen rot (dazu hab ich nichts passendes zum Anziehen. Das schwarz-rote Kleid hätte dazu gepasst, aber… na ja.), schwarz (zu dunkel), silber (wäh, hab ich schon) und hellbraun. Die passt, wackelt und hat Luft. Optikern sieht mich an und – was sagt sie? „Die sieht total süß bei dir aus.“
Die Brille habe ich dann trotzdem genommen. Und einen hysterischen Anfall unterdrückt.
Zum Frisör. Als Trotzreaktion meine Haare nicht wie geplant Schokobraun sondern fast Schwarz gefärbt. Nach dem Fönen frustriert festgestellt, dass ich nicht viel anders aussehe wie zuvor: harmlos, zu jung, „süß“. Nur jetzt eben dunkelhaarig.
Immerhin hat sich die Frisörin das verhasste Adjektiv verkniffen. Generell war sie angenehm ungesprächig. Am Abend musste dennoch das Glätteisen ran.
Mir gehen langsam die Ideen aus. Wann kapiert die Menschheit, dass man als erwachsene Frau nicht „süß“ genannt werden will? Kleine Hunde mit großen Pfoten sind süß. Oder kuschelige Küken. Kleine Hunde und kuschelige Küken sind aber auch strunzdumm. Das ist doch kein erster Eindruck, den man hinterlassen will.
Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove
Achtung, Werbung:
wie-weit-wollen-wir-gen.de – Jugendliche und junge Erwachsene bloggen zur humanen Gentechnologie.
(ich musste geschockt feststellen, dass ich aus der Zielgruppe schon rausgewachsen bin.)
Nein, es geht zu Beginn nicht um die Stammzellendebatte, die heute im Bundestag geführt wurde. Es geht um Mäuse mit menschlichen Ohren. Die machen sich besser auf Fotos. Das Mäuschen löste im Live-Test mit Schülern die meisten Reaktionen aus. Stammzellen könnten aber das nächste Diskussionsthema werden.
Und eigentlich geht es auch nicht nur um Mäuschen, sondern ebenso um transgene Ferkel, transplantierte Affennieren und ähnliche Leckereien.
Die Projektpartner: IZT (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung), politik-digital.de, VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler), Dialogik gGmbH
Kategorien: Das Politbüro · Das Rechenzentrum