More Sexappeal in Politics

Beiträge vom Januar 2008

Twitter is down

Januar 31, 2008 · Kommentar schreiben

…jetzt muss ich tatsächlich was bloggen. Dabei bin ich im Moment so unkommunikativ. Wahrscheinlich wird mir eh nichts einfallen, wie ich das Niveau hier wieder in erträgliche Höhen hieven könnte.

Nun, was ich twittern wollte:
Erst hämmert es den ganzen Tag im Büro, jetzt bohrt hier jemand ein Haus kaputt. I need silence.

Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove

dreamboys

Januar 28, 2008 · Kommentar schreiben

montag, krank, fieber, denkfaul.

was macht frau da? liest in blogs rum und beschäftigt sich dann stundenlang mit der frage nach den „5 most fuckable stars“ (via anke gröner). das ist ziemlich schwierig, denn ich habe mich zum letzten mal vor etwa 15 jahren mit so einer liste beschäftigt – die meisten meiner damaligen lieblinge sind heute entweder alt oder waren schon damals tot. und was heute da an jungstars so rumschauspielert und rumsingt, ist doch ziemlich, ziemlich austauschbar.
abgesehen davon würde ich es bei den meisten – robbie williams, brad pitt, christian bale zum beispiel – doch eher beim angucken belassen. selbst wenn, es aufgrund welcher verschiebungen im raum-zeit-kontinuum auch immer, möglich wäre – mehr würde ich da gar nicht versuchen wollen.

lange rede, kurzer sinn: mir sind doch ein paar eingefallen. schließlich musste ich eher darauf achten, dass es bei fünfen bleibt:

1. Ewan McGregor
Ganz klar die Nummer eins. Im Gegensatz zu ebenfalls sehr sexy Menschen wie Christian Bale oder Brad Pitt wirkt Ewan McGregor echt und menschlich. Bei weitem kein Schönling – aber: das umwerfenste Lächeln der Welt, eine schöne Stimme, er kann singen und – schottischer Akzent. Mehr braucht ein Mann nicht. So jemand darf auch in Star Wars I – III mitspielen.

2. Ville Valo
Oh my Gosh, that´s so cheesy. Eine echtes Überbleibsel aus meiner verschwendeten, geschmacksverwirrten Jugend. Doch wie könnte ich einen Menschen mit diesen Tattoos von der Bettkante stoßen?

3. Matthew Bellamy.
Die ganz, ganz eigene Liga. Der Fall, wo ich vor Ehrfurcht sterben würde, bevor es zu mehr käme. Nicht ist sexier als ein Mann mit Gitarre. Nichts ist sexier als THE VOICE.

4. Joseph Gordon-Levitt
Sieht ein bisschen aus wie Keanu Reeves kleiner Bruder. Ist aber der 10x bessere Schauspieler (gut, so schwer ist das auch nicht. Sagen wir, Joseph Gordon-Levitt ist ein ganz phantastischer Schauspieler. Ziemlich dicht hinter Edward Norton. Eine der wenigen wirklichen Offenbarungen in den letzten fünf Jahren. ) Zunächst fühlte ich mich ja ein wenig pädophil, wie ich ihn da in Brick angestarrt habe. Die IMDB gibt als Geburtsjahr aber 1981 an, das beruhigt mich dann wieder.

5. Cilian Murphy
Der gute Danny Boyle scheint ein ausgezeichnetes Händchen für die Besetzung seiner männlichen Hauptrollen zu haben. Cilian Murphy ist genau wie Ewan McGregor eher speziell – wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise. Seine Augen sind blauer als die von Jude Law (sind sie wirklich!) und als Schauspieler kann er sowohl verschroben-nerdig (Sunshine) als auch komplett verschleimt (Batman Begins).

Für Jake Gyllenhaal war jetzt leider kein Platz mehr. Hat für meinen Geschmack auch zu sehr diesen Welpenblick. Ebenfalls rausgefallen ist Eric Bana, der mich bei Steven Spielbergs München ein paar Mal fast von der Handlung abglenkt hätte. Bei Filmen mit wirklich ernsten Themen sollten die Schauspieler irgendwie nicht ZU hübsch sein.
Brain Molko erreicht die Mindestgröße nicht und Jared Leto ist cute, aber… halt auch nur cute.
Johnny Depp ist zwar sehr sexy, wenn er Rasiermesser ansingt. Er singt überhaupt sehr sexy (vielleicht habe ich aber auch einen Fetisch für Männer, die Rasur-Accessoires ansingen – das würde vieles in dieser Liste erklären). Als Schauspieler bildet er seine ganz eigene Liga – und ist einfach nicht mein Typ.

Wären keine Sänger, sondern nur Schauspieler erlaubt gewesen, gingen die Plätze an Jason Statham – trotz beginnender Verschleißerscheinungen und nur an bestimmten Tagen im Monat – und an Kevin Spacey. Merkwürdig, aber Spacey hat einen gewissen intellektuellen Sexappeal. Auch wenn ich dafür geschätzte 15 Jahre zu unreif bin, ist das eine sehr interessante Variante. Sehr, sehr interessant, sogar, wenn ich so darüber nachdenke.

Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove

Back in black

Januar 24, 2008 · Kommentar schreiben

Ende des kleinen Ausflugs auf die helle Seite des Lebens. Ist nichts für mich. Schwarz ist das neue … äh, Schwarz.

Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove

völlig losgelöst

Januar 20, 2008 · Kommentar schreiben

sobald man sich einmal dazu entschieden hat, kein ziel zu haben, kein ziel zu brauchen, lebt sich´s irgendwie befreiter. völlig orientierungslos, zwar, aber das muss ja nichts negatives sein. umwege sind doch eh spannender, als immer gradeaus fahren.

ich habe auch durchaus versucht, umwege einzuschalgen. nur landete ich dabei aufgrund meines tollen, ach so zielgerichtet aussehenden lebenslauf immer wieder genau an dem platz, von dem ich eigentlich wegwollte. weg für ein paar wochen, um mal was anderes auszuprobieren.

und nein, ich habe immer noch keine ahnung, was ich im september mache. darum kümmer ich mich, wenn es soweit ist.

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Einstürzende Neubauten – Sabrina

Januar 18, 2008 · 3 Kommentare

passend zur heutigen stimmung.

Kategorien: empire of dirt

Das Frauenbild in Grey´s Anatomy

Januar 18, 2008 · Kommentar schreiben

Schon komisch, dass Grey´s Anatomy die titelgebende Hauptfigur der langweiligste, unscheinbarste und austauschbarste Charakter der Serie ist. Noch schlimmer allerdings, dass eine ursprünglich als „starke Frau“ angelegte Rolle so sehr auf liebendes Weibchen umgeschrieben wurde. Die ersten paar Folgen ist Meredith Grey bei mir noch als echtes Individuum durchgegangen – mit den üblichen paar Neurosen, die Drehbuchschreiber anscheinend brauchen, um aus einer Person eine Persönlichkeit zu machen, mit noch neurotischeren Freunden, einem anstrengendem Job und einer alzheimerkranken Mutter. Jemand, der Verantwortung übernehmen muss, nicht immer weiß, ob er es kann oder will, menschlich eben. Doch dann ist da dieser welpenäugige One-Night-Stand, zufälligerweise auch noch ihr Chef. Es beginnt zunächst das ewig gleiche, ewig langweilige er-liebt-mich-er- liebt-mich-nicht-Spielchen, dann kriegen sie sich (wer hätte es gedacht?) – und Grey wird vom Menschen zu dem, was sich selbst weibliche Serien-Macher und Schreiberlinge anscheinen immer noch als „Frau“ vorstellen: Ein ihren Mann-Chef-bewunderten Arzt anhimmelndes, kleines, devotes, unselbstständiges Dings.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch Greys Konkurrenz Alddison : Die böse, böse fremdgehende Ex-Frau. Im gleichen Alter wie der welpenäugige Graumelierte, auf einer vergleichbaren Karrierestufe, von vergleichbarer Eloquenz und Selbstbewusstsein. Ausgetauscht gegen das Weibchen. In der Buchhandlung würde man sowas wohl unter „Frauenliteratur“ finden. Aber dazu ein andermal.

Interpretiere ich da grade zuviel in einerFernsehserie hinein, die immerhin auch Charaktere wie Christina Yeng und eben Addison hervorgebracht hat? Keine Ahnung. Am 13. Februar will Pro7 jedenfalls einen Ableger der Serie starten, Private Practice. Hauptcharakter diesmal: Addison. Ich weiß nicht so ganz, ob ich mich freuen soll – die Kritiken versprechen eher Grausiges – oder lieber Angst haben sollte, was in dieser Serie aus der Figur wird.

Ich mein, „die“ haben´s auch geschafft, Dana Scully zu zerstören.

Kategorien: Das Gleichstellungsbüro

Pläne sind überbewertet

Januar 18, 2008 · Kommentar schreiben

Wenn man in das Alter kommt, in dem man plötzlich die Beweggründe seiner Eltern nachvollziehen kann, wird alles Botox dieser Welt nicht mehr ausreichen, sich je wieder jung zu fühlen.

Ich habe meinem Vater früher oft innerlich Vorwürfe gemacht, da er sich anscheinend nicht entscheiden konnte, nicht festlegen konnte, mal dies tat, mal das. So kam mir es zumindest vor. Mittlerweile halte ich es für wahrscheinlicher, dass er sich einfach nicht entscheiden wollte. Nicht festnageln lassen wollte auf das, was man tun muss, wie man angeblich zu leben hat.

Vielleicht übertrage ich da aber auch zuviel von meiner Situation auf seine.
Sich treiben lassen, Dinge auf sich zukommen lassen – heute erscheint mir das wie eine sehr attraktive, sehr erstrebenswerte Lebensweise (wenn auch vielleicht nicht für Menschen mit kleinen Kindern geeignet). Ich möchte keinen Fahrplan für mein Leben erstellen, nicht jetzt mit 26, aber auch nicht mit 46, sollte ich dieses Alter erreichen. Noch viel weniger möchte ich einen Karriereplan erstellen.

Ich mag unfähig sein, mein Leben zu planen. Wichtiger aber ist: Ich WILL es gar nicht planen. Ich will noch gar nicht wissen, was ich in sechs oder sieben Monaten mache. Vielleicht gehe ich dann nochmal für ein paar Monate ins Ausland, fahre solange durch Irland und Schottland, bis mir das Geld ausgeht, vielleicht arbeite ich als Journalistin, vielleicht geh ich kellnern, um mich über Wasser zu halten. Mir ist das tatsächlich egal – hauptsache, ich hab Spaß.
Aber woher soll ich heute wissen, was mir morgen Spaß macht? (Und woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?)

Ich möchte nicht mein Leben lang denselben Job machen, nicht heute schon den Rest meines Lebens verplanen, nein, ich will mich nicht festlegen.
Pläne sind überbewertet.

Ich lebe mein Leben nicht, um meinen Lebenslauf zu optimieren. Warum soll ich Dinge tun, die zwar im CV gut aussehen, mich aber langweilen, bei denen ich nichts Neues lerne? Das stiehlt mir Zeit. Und Zeit hab ich eh zuwenig.

(Es ist jetzt nicht so, dass ich das alles nicht SCHON MAL GESAGT HABE. Dammid!)

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Spacecowboys

Januar 13, 2008 · Kommentar schreiben

fragmente einer verschwendeten jugend…

Kategorien: Die Popcornmaschine · pink, glitzernd und mit sternchen

WTF?

Januar 12, 2008 · Kommentar schreiben

Heute ist Rekord-Tag hier.

Wo kommen die denn alle her, so plötzlich?

Na egal, ich mach mir jetzt n Prosecco auf. Stösschen!

(Drei Stunden lang religiöses Blah zur Xenotransplantation [googelt bitte selbst] gelesen. Das macht etwas wuschig. Bitte nicht fragen, WARUM ich das tue.)

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just another self-referential blah

Januar 12, 2008 · 3 Kommentare

Mein derzeitiger Mangel anEnthusiasmus liegt wohl darin begründet, dass ich das Internet persönlich ziemlich unspannend finde.
Ich meine, natürlich kann ich mir ein Leben ohne Twitter nur noch schwerlich vorstellen. Natürlich macht es Spaß, ab und zu zu bloggen. Und letztendlich sichert mir dieses Internet-Dings momentan meinen Lebensunterhalt. Aufmerksamkeitsgeilheit halt, gesteigertes Mitteilungsbedürfnis. Warum sonst wäre ich Journalistin? Obwohl, gesteigertes Mitteilungsbedürfnis ist missverständlich. Wahr ist: Ich rede nie, wahrscheinlich muss ich das irgendwie kompensieren.

Ich bin ganz gern mal online. Dennoch: Jede Fahrt in der S-Bahn, während der man seine unglaublich schrägen/dummen/klugen/schönen/normalen Mitfahrer beobachtet, ist wesentlich aufregender als es eine Website, ein Blog, ein Social Network je sein könnte. Selbst wenn es Christian Bale nackt zeigt.

Kategorien: Das Rechenzentrum · so confused, when you´re lost in the groove