More Sexappeal in Politics

Ich mag es nicht….

Oktober 10, 2007 · Kommentar schreiben

…wenn Menschen mir beim Arbeiten über die Schulter schauen. Ich kann mich dann nie konzentrieren und fühle mich gehetzt. Wenn diese Menschen dann noch penetranten Mundgeruch haben, mag ich es noch viel weniger.

Ich mag´s auch nicht, wenn man mich auf Projekte ansetzt (für die ich mich nur peripher begeistere, aber so ist das halt, als Befehlsempfänger) und alles, was mir letztlich zu tun bleibt, ist nett auszusehen und zu lächeln. Okay, du willst alles höchstpersönlich und höchstselbst abklären? Ich soll mich da bitteschön raushalten, ich ahnungsloses, unerfahrenes Ding? Ich darf anrufen, aber nichts nachfragen? Ich darf Termine machen, aber bitte nicht reden? Ja bitte, Schätzchen, dann mach doch. ICH hab mich nicht um den Job gerissen. Wenn ich für nett aussehen und lächeln bezahlt werde, meinetwegen.

Ich mag auch keine Vermittlungspositionen, gepeitscht werden und weiterpeitschen, doofe Situation, das.

Und ich mag es ganz und gar nicht, dass ich jetzt im Dunkeln die Wohnung verlasse und im Dunkeln wiederkomme.

Das war der Rundumschlag für heute.
Harmloser, als er vor einer halben Stunde ausgefallen wäre, aber mittlerweile habe ich gegessen und Kopfschmerzen.
Hinauslaufen tut das sowieso nur auf: Ich bin müde, mir ist kalt, mir ist langweilig und ich hab Hunger! oder kurz: Bäh!

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Irellevanz gepaart mit Scheinheiligkeit…

Oktober 10, 2007 · Kommentar schreiben

… aber hauptsache, man hat eine dumme blonde Frau, auf der man rumbashen kann. Es ist so langweilig. Als ob man wirklich über Eva Hermann diskutieren müsste.

worüber man aber tatsächlich diskutieren sollte:
- das Frauenbild in diesem Land, in anderen Ländern
- deutsche Vergangenheitsbewältigung
- von mir aus auch über die Situation von Familien und Kindern in Deutschland, muss man wahrscheinlich, interessiert mich persönlich nur weniger

Das nur in aller Kürze und in aller Verwunderung,
1. warum man sich allerorten über eine Frau entsetzt, die so unwahrscheinlich unwichtig für die öffentliche Meinungsbildung ist
2. warum Deutsche anscheinend wirklich nicht über Nationalsozialismus diskutieren können, ohne sich gegenseitig als Nazi zu bezeichnen (bei meinem Nachbarn entschuldige ich mich an dieser Stelle nicht, Swastikas und Schwarz-weiß-rot sind mir da zu eindeutig)

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