Twitter macht mich paraniod.
Wer sind all diese Leute? Was wollen die von mir?
Sh! Go away! I don´t want you to follow me. GO AWAY!
Beiträge vom Oktober 2007
Hilfe, ich werde verfolgt!
Oktober 28, 2007 · 2 Kommentare
Kategorien: my pretty paranoia
die lieben kollegen
Oktober 28, 2007 · 1 Kommentar
ich glaub es nicht! wie kann man so dreist sein? woanders abschreiben und beim seminar als eigenen beitrag einreichen! und wie blöd kann man eigentlich sein? die wissen doch, wo ich arbeite. denken die, ich merk das nicht? ich LESE, was auf unserer seite steht! ich habe den text damals redigiert, verdammt.
ich könnte grade so ausrasten. ich glaub´s einfach nicht.
(die seminar-beiträge wurden anonym an alle weitergeleitet, ich habe allerdings einen verdacht, der so unbegründet nicht ist. auch ich habe ja nicht nur komplett originäres zeug eingereicht, aber ich habe wenigsten texte überarbeitet, die von anfang an auf meinem mist gewachsen waren bzw. gleich zwei versionen eines artikels verfasst.)
Kategorien: Die Wuthöhle
Mitten rein ins Herz der Finsternis
Oktober 25, 2007 · Kommentar schreiben
Im Dunkeln gehen, im Dunkeln wiederkommen – und herzlich willkommen, Winterdepression.
Hab mich schon gewundert, wo meine alte Bekannte die ganze Zeit bleibt. So schlimm wie letztes Jahr wird es wohl nicht werden – kann es nicht werden, jetzt bin ich ja gezwungen, aufzustehen. Dennoch bin ich mal gespannt, wie ich Berlins Kälte in Verbindung mit Fulltime-Stress und dummen Nachbarn überlebe (da fällt mir auf: Es ist verdächtig ruhig hier in den letzten Tagen).
Edit: Meine Heizung tropft. Und macht Geräusche. Bald spricht sie zu mir. Gasheizungs-Paranoia galore.
Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove
Erkenntnisse
Oktober 25, 2007 · Kommentar schreiben
Andere Menschen machen auch Fehler. Nicht, dass ich das irgendjemandem gönnen würde – aber manchmal ist diese Erfahrung ganz beruhigend. Nicht nur ich möchte manchmal vor Scham im Boden versinken, nicht nur ich würde hin und wieder meinen Kopf vergessen, wenn er nicht festgewachsen wäre, und nicht nur ich setze mich immer wieder gerne so richtig in die Nesseln. Als Mensch, der so gar kein Fettnäpfchen auslässt, egal, wie klein und versteckt es auch sein mag, bin ich über jede Bestätigung froh, nicht allein zu sein.
Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove
Kein Lampenfieber, nirgends
Oktober 17, 2007 · Kommentar schreiben
Kein Magenflattern, kein Kribbeln in Füßen und Händen, nichts, nicht das kleinste Anzeichen von der Aufregung, die man doch versprüren sollte, wenn man etwas komplett neues und eigentlich schon ziemlich aufregendes zum ersten Mal macht. Man hätte mich heute auch auf dieses Panell stellen können, bei dem ich war, und mir sagen können, erzähl doch mal was – dann hätte ich eben was erzählt. Und es dann hinter mir gehab. Das ist nämlich meine Hauptmotivation im Moment, irgendetwas zu tun: Es dann hinter mir zu haben.
Was hat eigentlich mein Lampenfieber gekillt? Selbstsicherheit ist es ganz bestimmt nicht, soviel steht fest. Ich finde diesen Zustand nicht so erstrebenswert und ich will auch nicht nur drüber jammern – aber was kann ich tun? Vielleicht sollte ich mal Bungeespringen. Oder Fallschirm. Und auf jeden Fall sollte ich mal wieder einen Artikel schreiben – und dann auf die Kritik warten.
Kategorien: so confused, when you´re lost in the groove
Ganz schön zickig, diese Schweizer
Oktober 16, 2007 · 1 Kommentar
unglaublich, was den Eidgenossen alles einfällt: Die leicht, aber auch nur ganz leicht rechtsgewandte Partei SVP (Selbstbetittelung: Partei des Mittelstands) schickt einen Ziegenbock namens Zottel aus, die Schweiz zu retten. Gefahr droht nämlich von diesen ganzen bösen Einwanderren. Zottel schafft da Abhilfe, indem er „freizügig“ ausgeteilte Pässe frisst und die als schwarze Schafe dargestellten Einwanderer zurück über den Jordan die Grenze tritt. Die Feinde heißen liberale Richter, gutmenschliche Grüne, Tempolimit, Starenkästen und EU-Steuervögte. Denn die SVB hat auch etwas gegen Tempo-30-Zonen und einen wachsenden Einfluss der EU. In Wirklichkeit ist „Zottel“ aber ein verbrämtes Killerspiel: Die Zicke schießt nämlich scharf!

Aus dem Trackback gefischt (danke an Julia Seeliger):
auf dem Anti-SVP-Blog gibt es auch ein Anti-Zottel-Game. Die Musik da ist wesentlich besser (von der politischen Einstellung ganz zu schweigen.
Ich hatte die Schweiz nie so auf dem Schirm, was politische Kampagnen allgemein und im Internet anging. War wohl ein Fehler.
Kategorien: Das Politbüro
Social Shopping
Oktober 15, 2007 · Kommentar schreiben
Darauf hat die Welt gewartet: noch ein Tool, das einen prima vom Arbeiten abhalten kann. polyvore.com – Online-Shop mit Social Community und, das allerbeste, man kann sich seine Sets gleich zusammenstellen. Erinnert mich ein wenig an Alicia Silverstones Kleiderschrank in Clueless (ich weiß, dass ist sooo 90ties).
Mal abgesehen davon, dass die meisten Klamotten etwas außerhalb meiner Preisklasse liegen, trifft es unten stehendes Bild schon ganz gut (die Stiefel sind auch gar nicht soo teuer… aber… ach, na ja, was soll´s). 
Kategorien: Die Wuthöhle
Willkommen in Absurdistan
Oktober 14, 2007 · Kommentar schreiben
Als ich gestern nacht nach hause kam, stand mein psychopatischer Nachbar im Flur und schrie Nazi-Parolen. Und aus seiner Wohnung lärmte, in schier unglaublicher, ohrenzerfetzender Lautstärke — Xavier Naidoo.
Das sind Momente, in denen ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.
Kategorien: Die Wuthöhle · so confused, when you´re lost in the groove
never again
Oktober 13, 2007 · Kommentar schreiben
24 great films too painful to watch twice
bei denen, die ich tatsächlich gesehen habe (ziemlich wenige), stimme ich größtenteils zu.
dancer in the dark, audition, when the wind blows (den ich vor 13, 14 jahren mal gesehen und dann bis heute verdrängt hatte)… sehr gute filme, aber bitte nie wieder. die anderen würde ich gerne mal sehen.
nur: requiem for a dream in einem atemzug mit dancer in the dark zu nennen, finde ich schon arg gewagt. requiem… ist einer der bei weitem überschätztesten filme der jüngeren filmgeschichte. selten so ein abgewichse eines regisseurs auf angeblich „innovative“ stilmittel gesehen, die in dieser fülle weder helfen, die geschichte zu erzählen, einen sonstigen dramaturgischen sinn machen noch zu einer stimmigeren athmosphäre beitragen. eher zeugen sie von einem großen inszenatorischen unvermögen. diese inkonsistent eingesetzten splitscreens nerven zum Beispiel kolossal. abgesehen davon ist die story abgelutscht und so over the top, dass sie ins lächerliche abrutscht. und jared leto ist, so leid es mir auch tut, einfach kein guter schauspieler.
dann doch lieber trainspotting. und den gerne immer wieder.
Kategorien: Die Popcornmaschine
„Killerspiele“ sind ein gesamtgesellschaftliches Problem…oder so
Oktober 11, 2007 · Kommentar schreiben
Oder wie es ein Nutzer im Chat der bpb ausdrückte:
„Ich glaube, dass es ein Problem mit der Gesellschaft allgemein ist. Man sollte schon mal intensiver mit der Gesellschaft arbeiten (und nicht verallgemeinern).“
That.Made.My.Day.
danke, liebe gamestar-gemeinde.
Kategorien: Schöne Worte · so confused, when you´re lost in the groove

