2012

Muss ja:

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen.

Haare länger oder kürzer?
Deutlich länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderung.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. War ja nichts da.

Der hirnrissigste Plan?
Plan? Was für ein Plan?

Die gefährlichste Unternehmung?
Vollkommen planlos zu sein.

Der beste Sex?
Gehabt.

Die teuerste Anschaffung?
Keine. Oder doch, mein Bahnticket zu Weihnachten.

Das leckerste Essen?
Essen wird immer noch überbewertet.

Das beeindruckenste Buch?
Gefühlt habe ich nichts anderes als “Das Lied von Eis und Feuer” gelesen. Beeindruckend ist das mit Sicherheit. Allerdings auch streckenweise beeindruckend langatmig.

Der ergreifendste Film?
Hm… Ich hab lustige Filme gesehen, spannende und langweilige. Aber keinen wirklich ergreifenden.

Die beste Musik?
Dieses Jahr war ich Mainstream. Ich hab mich in Lana Del Rey verknallt und Monsters and Men gehört.
Die besten Alben:
- We are Augustines: Rise Ye Sunken Ships
- Get Well Soon: The Scarlet Beast O´ Seven Heads
- Muse: Second Law  (ja, tatsächlich. Die ersten beiden Singleauskopplungen fand ich furchtbar, aber das Album ist ganz, ganz groß.)

Das schönste Konzert?
Keins gesehen.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Matthew (so heißt mein Rechner)

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Irgendwie war 2012 nicht schön.

Vorherrschendes Gefühl 2012?
Dieses Jahr ist ´ne verdammte Bitch.
Panik.

2012 zum ersten Mal getan?
Verzweifelt. Mich gefragt, ob das alles wirklich eine so tolle Idee war. Geplant, doch mal einen Plan zu machen.

2012 nach langer Zeit wieder getan?
In Selbstmitleid versunken.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Panik. Geldsorgen. Panik.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass alles wieder gut wird. Mich selbst.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Anwesenheit.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Fällt mir nichts ein.

2012 war mit 1 Wort … ?
A Bitch. 

Gekrabbel

Ich hab Millionen getötet, Milliarden vielleicht. Ganze Völker ausgerottet.
Wenn es irgendwo einen Blattlaus-Gott gibt, habe ich jetzt ein ganz mieses Karma.

Doch die Viecher verschwinden einfach nicht.
Es hat was von Politik: Sind die Schwarzen geschlagen, kommen die Grünen. Sind die Grünen vernichtet, kommen die Schwarzen wieder.
Das hauseigene Insektenvernichtungskommando erweist sich für die Bekämpfung von Blattläusen als denkbar ungeeignet. Zu klein sind die Krabbeltiere.
Schlaue Seiten sagen, wenn man Blattläuse vernichten will, muss man auch den Ameisen den Garaus machen. Das bringe ich nicht, Ameisen gehören zu meinen Lieblingstieren. Das Insektenvernichtungskommando scheint das ähnlich zu sehen und lässt die Ameisen am Leben. Frisst dafür die Marienkäfer, die mir vielleicht nützlich sein könnten.
Ich bin leicht sauer.

Amy und Streifi

Zwei etwas betagtere Katzendamen warten auf ein neues Zuhause.

Amy (oberes Bild) und Streifi sind etwa 12 Jahre alt – damit im besten Katzendamen-Alter.

Amy II

Streifi II

 

Leider war in ihrem alten Zuhause kein Platz mehr für sie. Sie warten nun schon seit ein paar Monaten auf neue, willige Dosenöffner und ein Zuhause mit Freigang oder Garten. Wer ein Herz für Charakterkatzen hat, findet hier Details:

http://moresexappealinpolitics.wordpress.com/tiere-suchen-ein-zuhause/

Es war Sommer…

In Erinnerung daran, dass in diesem Jahr tatsächlich einmal die Sonne schien…

Was wurde eigentlich aus – Fukushima?

Stell dir vor, es explodiert ein Atomkraftwerk und niemand sieht hin.
Oder: Wenn ein Super GAU passiert, und niemand berichtet darüber, passiert er dann überhaupt?

Fukushima ist noch immer voll mit atomar verseuchtem Wasser, dass Tepco nicht gereinigt bekommt, aber wirklichen Nachrichtenwert hat das nicht mehr. In den Massenmedien ist das Atomkraftwerk eine Randerscheinung geworden Stattdessen hat man Angst vor Gurken. Oder auch Sprossen. Von mir aus auch vor Salat.

Es gibt noch Berichte über Fukushima, das sei fairerweise gesagt.
Es verwundert aber doch, dass Bakterien, die verhältnismäßig wenige Todesfälle verursacht haben, gefühlt eine größere mediale Panik auslösen, als atomare Strahlung. Oder liegt das nur an meiner subjektiven Wahrnehmung?

Scheiß auf Umzug…

…Neunanfänge sind sowas von überbewertet.

Here is my home, here is my castle, ich bin gekommen, um zu bleiben.

Jeder Neustart ist zum Scheitern verurteilt, jedes neue Blog eine Totgeburt. Da kann ich genauso gut / genauso schlecht hier weiter schreiben. Auch, wenn ich den Namen mittlerweile bescheuert finde.

Da war ja noch was…

2010.

Ich war eigentlich gar nicht da.
Ich hab gearbeitet, die Katzen versorgt, mit Menschen geredet und so getan, als wär ich da, aber eigentlich war ich´s gar nicht. Deswegen kann ich die meisten der unten stehenden Fragen nicht beantworten – und wahrscheinlich deswegen war 2010 ein ganz gutes Jahr.

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Weihnachten dann wieder zugenommen. Noch 3 Kilo müssen runter.

Haare länger oder kürzer?
Länger. Denke ich.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Immer noch blind, aber nicht blinder als 2009.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. War ja auch mehr da.

Der hirnrissigste Plan?
Diese schwarze Katze da, die kann ich doch nicht einfach im Tierheim sitzen lassen…
Nun, der Schwarzen und den Weißen und dem Tiger geht es gut, mir auch, daher war das vielleicht gar nicht so hirnrissig.

Die gefährlichste Unternehmung?
Bahnfahren in der Weihnachtszeit. Wie jedes Jahr schwöre ich: Nie wieder!

Der beste Sex?
Fragt mich 2011.

Die teuerste Anschaffung?
Dieser mein Laptop. Gute Anschaffung!

Das leckerste Essen?
Öhm…

Das beeindruckenste Buch?
Jonathan Safran Foer, “Tiere essen”. Was sonst? Meinungsbestätigungsliteratur.

Der ergreifendste Film?
Ich hab dieses Jahr erst “Earthlings” gesehen. Mir daraufhin vorgenommen, wieder vegan zu leben. Ab 2011. Ganz bestimmt dann.

Die beste CD?
CDs?
Ich könnte selbst die Frage nach dem besten Album 2010 nicht beantworten.

Das schönste Konzert?
Keins gesehen.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Diesem meinem Rechner und dem Kater, wahrscheinlich.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Alten Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2010?
Joa, läuft.

2010 zum ersten Mal getan?
Nichts, eigentlich. Noch ein vorherrschendes Gefühl: Alles wiederholt sich.

2010 nach langer Zeit wieder getan?
Öhm…

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Januar, Februar und ARGE.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Zum Arzt zu gehen. Vergeblich.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Anwesenheit (obwohl, eigentlich war ich ja gar nicht da).

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Arbeit.

2010 war mit 1 Wort … ?
Gutkönntesoweitergehen.
(Warum EIN Wort?)